eine 2-tägige Fortbildung
Seminar-Nr.: S80001.10.2026
Das bringt Ihnen u.a. eine Fortbildungsteilnahme:
Durch das Hineinversetzen in die Klient*innen gelingt es, Ansätze zur Motivationsbildung zu finden und Gegenreaktionen zu vermeiden
Hintergründe und Interventionen der Motivierenden Gesprächsführung mit besonderem Fokus auf Suchterkrankungen werden interaktiv und praxisnah vermittelt
Dozent/in: : Herr Dr. phil. Dipl. Psych. Gallus Bischof, Psychologischer Psychotherapeut, seit 1992 im Suchtbereich sowohl klinisch als auch forschend tätig. Bietet seit 2002 Trainerseminare in dieser Methode an. Es bestehen umfangreiche Kenntnisse in der verhaltenstherapeutischen Behandlung weiterer psychiatrischer Störungsbilder (Depression, Angsterkrankungen, Persönlichkeitsstörungen). Forschungsschwerpunkte sind Angehörigenarbeit und Früherkennung und –Intervention bei Sucht und verwandten Störungen
Seminar-Inhalt
Motivational Interviewing (MI) ist ein personenzentrierter, zielorientierter Kommunikationsstil bei Klienten*innen mit Ambivalenzkonflikten und wurde ursprünglich in der Suchtkrankenhilfe entwickelt. Ziel des Ansatzes ist, die persönliche Motivation und Selbstverpflichtung zur Verhaltensänderung durch Hervorrufen und Vertiefen der eigenen Änderungsgründe einer Person in einer Atmosphäre der Akzeptanz und Anteilnahme zu erhöhen. Motivierende Gesprächsführung zeichnet sich durch eine partnerschaftliche, nicht-bevormundende Zusammenarbeit mit Klienten*innen aus und zielt darauf ab, diese zu einem aktiven Auseinandersetzungsprozess mit problematischen Verhaltensweisen anzuregen. Durch das Hineinversetzen in den Klienten*innen gelingt es, Ansätze zur Motivationsbildung zu finden und Gegenreaktionen zu vermeiden. In der Fortbildung werden Hintergründe und Interventionen der Motivierenden Gesprächsführung mit besonderem Fokus auf Suchterkrankungen interaktiv und praxisnah vermittelt und in Übungen und Rollenspielen vertieft. Im Vordergrund steht die praktische Anwendbarkeit der Methode für das jeweilige individuelle Arbeitsfeld. Den Teilnehmenden werden Arbeitsmaterialien zur Verfügung gestellt.
Zielgruppe: Alle in der Arbeit mit suchtmittelabhängigen Menschen tätige Berufsgruppen. Vorkenntnisse mit der Methode sind wünschenswert, aber keine Voraussetzung

